Dorfgemeinschaft Atzmannsricht e.V.
Dorfgemeinschaft Atzmannsricht e.V.

Gemeinschaftshaus

lm Rahmen der vereinfachten Dorferneuerung erfolgte die Umnutzung eines leer stehenden Stallgebäudes in zentraler Lage in der Dorfmitte anstelle der Errichtung eines Neubaus.
Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem ersten Spatenstich erhielt das Gemeinschaftshaus der Dorfgemeinschaft Atzmannsricht den Segen.
In vorbildlicher Art schufen die Atzmannsricht Bürger aus einem alten Stallgebäude im Zentrum des Dorfes in rekordverdächtiger Zeit ein schmuckes Haus, das zentraler Treffpunkt und Versammlungsraum für alle Atzmannsrichter Bürger und Vereine werden soll.
Ermöglicht wurde die Baumaßnahme durch die Förderung der Direktion für Ländliche Entwicklung im Zuge der Dorferneuerung, durch Zuschüsse von der Gemeinde Gebenbach und die großzügige Unterstützung zahlreicher Spender. Die Atzmannsrichter trugen unter der Leitung  der beiden Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Werner Kohl und Reinhard Kraus, rund 6000 Stunden Eigenleistung bei.
Nachdem die langfristige Nutzung nach dem Umbau vertraglich durch die Gemeinde Gebenbach gesichert war und die Finanzierung stand, wurde Anfang August 2010 der erste Spatenstich vollzogen.
Danach wurden in unzähligen freiwilligen Arbeitseinsätzen der Atzmannrichter erst die Dachbodensanierung in Angriff genommen. Hierbei wurden die alten Bretter entfernt, der Fehlboden gereinigt und nach der Holzwurmbehandlung ein neuer Holzbelag aufgelegt.
Weiter ging es im Erdgeschoss mit dem Entfernen der Scheunentore, der Fenster und Türen und dann mit massiven technischen Einsatz und die Freilegung bis auf Fundamenttiefe im Inneren.
Nach dem Einbau neuer Stahlstützen zur Sicherung der Statik folgten nach und nach die Estrichverlegung, der Einbau von Heizung und Elektrik, diverse Vormauerungsarbeiten zur Wärmeisolierung und vielfache Trockenbauarbeiten. Wo immer es möglich war, erledigten die fleißigen Atmannsrichter „Heizelmännchen“ sämtliche Arbeiten für Gottes Lohn.

Doch nicht nur Hand- und Spanndienste wurden verrichtet, sondern auch mit Einsatz von vereinseigenen Finanzmitteln und der zahlreichen Spenden eine funktionelle, aber ländlich orientierte Einrichtung angeschafft. Der schmucke Fahnenschrank in Eigenbau ist neue Heimat für die erst kürzlich restaurierte Fahne der Freiwilligen Feuerwehr Atzmannsricht geworden.
Mit einer feierlichen Einweihung des Gemeinschaftshauses Atzmannsricht wurde der erste Abschnitt der vereinfachten Dorferneuerung am Sonntag offiziell beendet. Bei Kaiserwetter fand unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die Schlüsselübergabe und Segnung statt.
Begonnen hat der große Festtag mit einem Gottesdienst in der Nebenkirche St. Wolfgang, musikalisch umrahmt vom Wolfgangschor der Atzmannsrichter unter der Leitung von Christine Hirsch. Anschließend fanden sich die vielen Besucher und Ehrengäste auf dem Dorfplatz vor dem Gemeinschaftshaus ein. Mit dem Lied „Dies ist ein großer Tag“ wurden die Anwesenden auf den lange herbei gesehnten Moment eingestimmt.
Bürgermeister Peter Dotzler erläuterte nach seiner Begrüßung kurz den Realisierungsprozess des Gemeinschaftshauses, lobte die gelungene wenngleich kostenintensive Umnutzung einer Stallung.

Landrat Richard Reisinger dankte den „wilden“ Atzmannsrichtern für ihr Engagement für das Gemeinwohl, verglich sie mit den Heinzelmännchen verbunden mit der Aufforderung weiter zu machen. Leitender Direktor Thomas Gollwitzer vom Amt für ländliche Entwicklung in Regensburg vermittelte in seinem Grußwort, dass in dem hier vollendeten Projekt sowohl das Was, als auch das Wie es gemacht wird in seiner Art mustergültig und vorbildhaft ist und ermunterte alle, sich weiterhin in die Dorfgemeinschaft einzubringen.
Für den planungsverantwortlichen Architekten Markus Rösch war es eine angenehme Pflicht, für so ein schmuckes Haus an den Bauträger Gemeinde Gebenbach einen großen Schlüssel für ein großes Werk zu überreichen. Bürgermeister Peter Dotzler übergab darauf hin die Schlüsselgewalt stellvertretend für die Atzmannsrichter an den Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Werner Kohl. Dieser bat nach der Öffnung der Pforte BGR Pfarrer Dr. Josef und die Gäste ins Haus, um die Segnung des Hauses vorzunehmen.

 

Dorfplatzgestaltung

Als nächsten Abschnitt der Vereinfachten Dorferneuerung stand die Umgestaltung und Teilentsiegelung des Dorfplatzes mit Anlage eines Brunnens und die Renovierung des Treppenaufganges zur Kirche an. Hierbei ist das eindeutige Ziel, das traditionelle Bild des Dorfes stärken und zu verbessern.

Nach der Ausschreibung der Maßnahme wurde nach Frostende durch die Bauunternehmen an mehreren Stellen die vorbereitenden Arbeiten begonnen. Die alte Teerdecke im Bereich des Dorfplatzes wurde entfernt, die Regenwasserkanäle erneuert und gespült, neue Randsteine gesetzt und für die Pflasterarbeiten vorbereitet.

Mit altem Großsteinpflaster wurde durch eine Spezialfirma der Flächenbereich zwischen Terrasse und Kastanienbaum mit umgrenzenden Flächen gepflastert. Ebenso wurde ein Gehweg als Anschluss zwischen Terrasse und Kirchenaufgang angelegt – nicht nur verkehrstechnisch ein Vorteil, sondern auch ein sichtbarer Hinweis, dass unsere Kirche zum Dorf gehört.

 

 

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